TIERSCHUTZ - AUCH EINE KLEINE HILFE IST HILFE
Schon früh habe ich mit dem Tierschutz befasst und mich ehrenamtlich bei TASSO angemeldet. Diese ehrenamtliche Arbeit bzw. das Aufklären von Interessierten, ist mit keinem großen Aufwand verbunden und ist 100% kostenfrei.
- Gespräche innerhalb des Familien- und Bekanntenkreises
- während Small-Talks bei den täglichen Gassi-Runden
- das verständliche Erklären im Gespräch mit Kindern
- das genehmigte Auslegen von Informationsmaterial an hochfrequentierten Orten (z. B. Bibliothek, Rathaus, schwarzes Brett...)
Wenn man sich dazu entscheidet, einem Tier aus dem Tierheim/ Tierschutz ein Zuhause zu geben, sollte es gut durchdacht sein und in einem Mehrpersonenhaushalt muss jeder einverstanden und sich der Verantwortung bewusst sein.
Man muss davon ausgehen, dass diese Tiere bisher schlechte Erfahrungen im Umgang mit Menschen gesammelt haben. (z.B. Verwahrlosung, Misshandlung). Es handelt sich um Lebewesen, die in schlimmer körperlicher und geistiger Verfassung sein können. Ängste vor menschlicher Berührung und ungewohnten, lauten Geräuschen sind möglich. Auch alltägliche Dinge darf man nicht voraussetzen und müssen wahrscheinlich mit viel Training erarbeitet werden (z. B. Stubenreinheit, Treppen laufen, Leinenführigkeit, Auto fahren, Begegnungen mit Menschen und anderen Tieren (unabhängig von Rasse, Geschlecht, Alter).
All diese Informationen können bei den zuständigen Ansprechpersonen im Tierheim oder Tierschutzverein erfragt werden bzw. werden im Vermittlungsgespräch mitgeteilt. Seriöse Organisationen überprüfen die möglichen Adoptanten, ob diese tatsächlich für das ausgewählte Tier geeignet sind. Persönlichen Umstände, Wohnsituation, finanzielle Mittel, der übliche Alltag usw. werden aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Tier erfragt.
Ein junger, sportlicher Hund sollte beispielsweise zu keiner älteren, gehbehinderten Person in eine kleine Stadt-Wohnung vermittelt werden. Genauso sollte ein schreckhafter Hund mit Beißvorfällen in der Vergangenheit nicht bei einer lebhaften Familie mit kleinen Kindern einziehen.
Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass die Entscheidung zur Tierhaltung durchaus einschränkend sein kann. Sind Sie bereit zukünftig auf exklusive Flugreisen zugunsten Ihres neuen Familienmitglieds zu verzichten? Besteht, wenn notwendig, die Möglichkeit Ihre Arbeitszeit flexibel an die Bedürfnisse des adoptierten Tieres anzupassen? Können Sie eventuell anfallende hohe Tierarztkosten aufbringen? Wer kümmert sich um das Tier, wenn Sie nicht in der Lage dazu sind (z. B. Krankheit).
Alles Ansichtssache:
Trotz möglichen lebensverändernden Auswirkungen - eine Fellnase wird immer Licht in Ihr Leben bringen!
Sie retten mit einer Adoption nicht nur ein Leben. In meinen Augen, machen Sie die Welt ein bisschen besser.
Und irgendwann, wenn das Tier vollends bei Ihnen angekommen ist und Vertrauen gefasst hat, werden Sie mit scheinbar unendlicher Liebe überhäuft und Sie können sich ein Leben ohne diesen Vierbeiner gar nicht mehr vorstellen.

Hilfe für das Tierheim
Tierheime sind oft auf Mitgliedsbeiträge, Sach- und Geldspenden angewiesen.
Doch auch mit ehrenamtlichem Engagement kann man die jeweiligen Vereine unterstützen:
- Gassi gehen mit Tierheim-Hunden
- Kuschel-Besuche bei den Katzen und Kleintieren
- Hilfe bei anfallenden handwerklichen Arbeiten
- Mithilfe bei Flohmärkten/ Festen
Sie haben Zeit und Lust sich zu engagieren ?
Sprechen Sie die Kontaktperson an und bieten Sie Ihre Unterstützung an.

Unterstützung für Tierschutzvereine
Tierschutzvereine sind ebenso wie Tierheime auf Spenden angewiesen. Und auch hier kann man auf unterschiedlichste Art und Weise Hilfe anbieten:
- Vermittlungsanzeigen schreiben und veröffentlichen
- vor Ort helfen (z. B. Futterstellen betreuen)
- Pflegestelle werden
- ehrenamtlich Vor- und Nachkontrollen übernehmen
Sie können sich vorstellen, sich in Ihrer Freizeit für den Tierschutz einzusetzen?
Kontaktieren Sie die Organisation Ihrer Wahl und fragen Sie nach Unterstützungsmöglichkeiten.
"Die Tiere empfinden wie der Mensch
Freude und Schmerz, Glück und Unglück."
Charles Darwin